D-I-R-Jahrbuch 2013

D-I-R-Jahrbuch 2013

In dieser Veranstaltung wurden die Ergebnisse des deutschen IVF-Registers durch:

- Dr. med. Andreas Tandler-Schneider
- Dr. med. Ute Czeromin
- und Prof. Dr. med. Jan-Steffen Krüssel

präsentiert.


Die Statistiken zeigen auf, dass bis zu einem gewissen Alter die künstliche Befruchtung durchaus eine Chance ist, ein Baby zu bekommen.
Allerdings wird auch deutlich, dass die Chancen einer künstlichen Befruchtung ohne Eizellspende - die derzeit in Deutschland noch nicht erlaubt ist - sehr klein wird.

Das Deutsche IVF-Register ist eine Maßnahme der Qualitätssicherung, die seit 1982 Daten aus dem Bereich der humanen Reproduktionsmedizin in Deutschland erhebt.

IVF steht für in-vitro Fertilisation und stellt eine moderne Behandlungsmaßnahme im Rahmen des unerfüllten Kinderwunsches dar. IVF bedeutet in diesem Zusammenhang nicht nur Reagenzglas-Befruchtung, sondern umfasst auch sämtliche anderen aktuellen Techniken dieses hochspezialisierten Fachgebietes.

Die Teilnahme am Register ist inzwischen gemäß Berufsordnung verpflichtend. Somit ist Deutschland das einzige Land, das anonymisiert alle künstlichen Befruchtungen festhält.
Dies ist besonders erwähnenswert, wenn man von ausländischen "Erfolgstory s über die Erfolgsrate von künstlichen Befruchtungen liest.

Erfolgsquoten von 50% oder mehr (pro künstlicher Befruchtung) sind aus unserer Sicht eher nur dann möglich, wenn man beispielsweise Statistiken unter anderen Bedingungen erhebt (z.B. erst ab der Berücksichtigung nach der Feststellung einer Schwangerschaft nach einer künstlichen Befruchtung und des erfolgreichen Transfers der befruchteten Eizelle).

Weltweit gibt es inzwischen über 5,5 Mio. Kinder, die durch eine künstliche Befruchtung heute leben; in Deutschland sind es 130.000 Menschen.

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